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Szene eines Schiffbruchs nannte der französische Maler Théodore Géricault (1791-1824) sein monumentales Gemälde aus dem Jahr 1819. Es zeigt eine Gruppe von Überlebenden der untergegangenen Fregatte „Medusa“, die auf dem Weg in die französische Kolonie Senegal gesunken war. Auf dem aus Schiffstrümmern gebauten Floß stapeln sich die erschöpften Menschen und toten Leiber auf dramatische Weise zu einer Pyramide.

Das historische Ereignis aus dem Jahr 1816 löste einen politischen Skandal in Frankreich aus, nicht zuletzt, weil der Katastrophe falsche politische Entscheidungen vorausgegangen waren. Das Gemälde, inzwischen trägt es den Titel Das Floß der Medusa, hängt im Louvre und gilt dort als eines der wichtigen Meisterwerke.

 
Théodore Géricault
 
Die künstlerische Auseinandersetzung mit Themen oder Ereignissen der Zeitgeschichte bilden einen wichtigen Aspekt im Werk von SUSI POP. In diesem Sinne ist auch die Entscheidung zu verstehen, sich die "Szenen eines Schiffbruchs" von Géricault anzueignen. Analog zur Katastrophe von 1816, deren Ursache in politischen Fehlentscheidungen zu suchen und deren Bild uns durch Géricault überliefert ist, sind wir heute mit einer Vielzahl von medialen Schreckensbildern und -szenen konfrontiert, die sich ebenfalls auf dem Meer, im Transit von Afrika nach Europa abspielen.

Die Produktion vom Floß der Medusa als Cover-Version in der für SUSI POP typischen Farbe Magenta geschieht in Kooperation mit einer Gruppe von Studenten der Bauhaus Universität Weimar. Die enorme Größe des Originals (490 cm Höhe, 716 cm Breite) wird in 136 Einzel- bzw. Teilbilder zerlegt und nach der Produktion als Siebdruck auf Leinwand wieder zu einer geschlossenen Bildwand zusammengefügt. Die Produktion dieses riesigen Bildes wird neben einer großen handwerklichen, logistischen und organisatorischen Herausforderung auch mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden sein.

 
 
Die Growdfunding-Kampagne startet am 6. Januar 2018 bei Startnext.
 
  Startnext  
     
  Naja, das Crowdfunding war nicht von Erfolg gekrönt, jedoch ergeben sich über eine nichtbeeinflussbare Zeit Entwicklungen und Verbindungen, die nur durch Penetranz zu generieren sein könnte.  
     
 

Kaspar König, schon seit Jahren ein Bewunderer von SUSI POP, kuratiert ab sofort eine Ausstellung, die in der König Galerie in Berlin - Vater / Sohn Konflikt vorprogrammiert - die den lustigen Titel trägt: "What Beauty is, I know not!" Warum war K. König jahrelang Chef des Museums Ludwig in Köln wenn er dort seine Sehscharfe nicht justieren konnte? Wahrscheinlich genau deshalb.

 

 

 

 

     
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