Agentur MIR
ÜBER UNS   KONTAKT
GESTALTUNG . KOMMUNIKATION . PROJEKTE . CHRONOLOGIE
 

     
 
KULTURLANDSCHAFT
 

Für designo e.V., Berlin, wurde 2001 und 2002 das Konzept für Ausstellungen im öffentlichen Raum erarbeitet.

Im Zeitalter digitaler Bilder untersuchen Künstler und Landschaftsarchitekten die Funktion und Möglichkeit von "Gärten" als gestaltete Landschaften in urbanen Zusammenhängen. Das neu erwachte Interesse am Garten als Wirkungsstätte der Kunst ist bemerkenswert, handelt es sich doch um ein Plädoyer gegen großstädtisches Abschottungsverhalten und entfremdete Lebensbedingungen.

Das "Gärtnern" legt die Schnittstelle zwischen privater und öffentlicher Sphäre offen und etabliert damit eine neue Kunst des Öffentlichen. (Bianchi)

Die eingeladenen Künstler und Gestalter machen sich auf die suche nach dem Genius loci in unserer urbanen Umgebung und werden sich mit dem vorgefundenen subjektiv und unter Einbeziehung aktueller Perspektiven auseinandersetzen. Genius Loci steht dabei für alle Qualitäten eines Ortes, die sich präziser Benennung entziehen. Vor allem also für das atmosphärische Geheimnis der harmonischen Verbindung von Architektur und Ort, von Bauwerk und Landschaft. Orte der Erinnerung an die Generation vor uns, deren Hoffnungen wir ererbt haben, an die zahllosen Schichten, die unser individuelles und kollektives Gedächtnis bilden.

In diesem Ausstellungsprojekt werden Studenten (Landschaftsarchitekten) und bildende Künstler gemeinsam und möglicherweise im Kontrast ihre Vision vom Garten Gestalt werden lassen. Ohne das Ergebnis vorwegzunehmen, kann man sagen, dass diese Ausstellung in ihrem Facettenreichtum nicht nur kunst-interessierte Zeitgenossen ansprechen wird, sondern ebenso die große Zahl der "Kleingärtner", die ihr privates "Paradies", vom Schrebergarten bis zum Balkon, zu den Ideen der ausstellenden Künstler ins Verhältnis setzen -, und sicher die eine oder andere Anregung -, und sei es in Form eines neuen Denkansatzes, "mit Nachhause nehmen" werden.

 
     
  zurück  

noch oben