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CAFÉ MOSCOW BERLIN zurück
 
     
 
cafe moscow

Das Restaurant Moskau wurde 1960 bis 1962 als kultureller und gastronomischer Treffpunkt errichtet, geschmückt mit dem SPUTNIK, dem ersten Satelliten im Weltall, als Symbol des sowjetischen Triumphes in der Kommunikationstechnologie.

Für die Planung des Restaurant Moskau waren das Kollektiv um den Architekten Josef Kaiser und Horst Bauer zuständig. Die städtebauliche Planung wurde durch den Architekten Klaus Deutschmann erarbeitet.

Das Restaurant Moskau, bekannter als Café Moskau, war für ca. 600 Personen in Restaurants und Bars ausgelegt. Von einem Nachtclub über ein Tanzvafé bis zum russischen Restaurant und Biergarten bot dieser gastronomische Betrieb eine für die DDR ungewohnte Vielfalt.

 
KULUR und IDENTITÄT
 
Die Karl Marx Allee ist nach 1945 Teil einer neuen Ostberliner Identität geworden. Sie stand in enger Beziehung zur Sowjetunion.
 

Obwohl das Renommee der Sowjetunion bzw. Russlands einseitig verbunden wird mit der Berliner Mauer, totalitärem Kommunismus und Überwachung durch den Staat, so hat Russland auch eine andere wichtige europäische Identität. Diese soll wiederentdeckt, erneuert und weitergeführt werden. Nicht als ein nationalistisches Projekt, sondern vielmehr als ein Zeichen der kulturellen Offenheit einer Metropole.

Die Neueröffnung des Café Moskau soll das Signal für die Schaffung einer kulturellen und geistigen Öffnung sein. Es soll auch ein Zeichen und Beispiel werden, dass Berlin seine authenische neuere Geschichte nicht mehr ignoriert und verleugnet. Der Umbau Ostberlin, unter der Prämisse der modernen Marktwirtschaft und der Ausrichtung auf die Europäische Union, reduziert die Gebäude mit sowjetischen Ursprungs auf letzte Ikonen einer Vergangenheit, ohne ihnen einen neuen Inhalt zu geben.

Moskau
 

Dies ist einer der Gründe warum dem Café Moskau neues Leben eingehaucht werden muss. Der Platz und das Projekt soll den Namen "CAFÉ MOSCOW BERLIN" erhalten.

 
     

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